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Brustvergrösserung

Bei der Brustvergroesserung werden Form und Größe der weiblichen Brust durch Einlage eines Brustkissens (Implantats) unter oder über den Brustmuskel verbessert.

Indikationen

Potentielle Patientinen sind Frauen, die ihre Brüste im Vergleich zu ihrer Körperstatur als zu klein empfinden, in gutem allgemeinen Gesundheitszustand sind, realistische Erwartungen haben und psychisch stabil sind.

Bevor Sie sich für eine Brustvergrößerung entscheiden, denken Sie über Ihre Erwartungen und Befürchtungen nach. Alle Fragen bezüglich der operativen Behandlung besprechen Sie genau mit Ihrem Arzt.

Vor dem Eingriff

Heutzutage werden Silikongel-gefüllte Implantate oder Kochsalzlösung-gefüllte Prothesen verwendet. In den meisten Fällen werden Kohäsivgelimplantate eingesetzt, die langkettige Silikonmoleküle enthalten.

Risiken und Komplikationen

Die Möglichkeit einer Komplikation ist bei jedem chirurgischen Eingriff gegeben. Zu den wichtigsten postoperativen Komplikationen gehören:

  • Implantatverformung
  • Narbenbildungen
  • Implantatenverhärtung
  • Nachblutung und Blutergussbildung
  • Schmerzen
  • Schwellungen
  • Entzündungen in der Implantattasche (in der ersten Woche nach dem Eingriff)
  • vorübergehende Gefühlsstörungen
  • ein Verrutschen der Implantate
  • Ruptur des Implantates mit Volumenverlust und Leckage(in diesem Fall sollte das Implantat ausgetauscht werden)

Bisher konnte kein Zusammenhang zwischen Brustimplantaten und Krebsentstehung beim Menschen nachgewiesen werden. Es ist jedoch angebracht, sich vor dem Eingriff einer Mammographieuntersuchung zu unterziehen.

OP- Vorbereitungen

Während der Konsultation macht sich der Arzt ein Bild von Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand, untersucht Ihre Brüste, informiert Sie detailliert über den gesamten Ablauf der Behandlung und erklärt Ihnen offen mögliche Komplikationen oder Risiken.

Art der Betäubung

Der Eingriff wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt, die einen künstlichen Schlaf herbeiführt. Zusätzlich wird häufig ein Beruhigungsmittel verabreicht. Alle Fragen bezüglich der Betäubungsform können Sie mit einem Anästhesisten besprechen.

Eingriff

Die Einsatzmethode hängt von dem anatomischen Brustzustand und den Qalifikationen des plastischen Chirurgen ab. Die Einschnitte werden an den unsichtbaren Stellen gemacht: in der Achselhöhle und am Rand der Brustwarze. Das Brustgewebe wird angehoben, eine Implantattasche gebildet und schließlich ein Implantat eingeführt. In den meisten Fällen wird eine Dränage angelegt um die Wundflüssigkeit von der operierten Region abzuführen. Die angelegten Dränagen haben auch die Aufgabe, Schmerzen, Schwellungen und Infektionen zu reduzieren. Die Behandlung dauert in der Regel 1 bis 2 Stunden. Die Einschnittstellen werden zugenäht und die Verbände angelegt.

Heilungsprozess

Die Schmerzen sind während der ersten 48 Stunden am größten und werden durch eine Verabreichung von entsprechenden Schmerzmitteln verringert In den ersten Tagen nach der Operation sind Druckverbände anzulegen. Die Nähte lösen sich von selbst auf oder werden nach 10 Tagen gezogen. Die Schwellungen verschwinden allmählich nach 3- 5 Wochen. Die Schmerzen und die Überempfindlichkeit im Brustbereich lassen innerhalb von 3-4 Wochen nach. In dieser Zeit sollten Sie auf Geschlechtskontakte verzichten.

Kleine Narben von Einschnitten werden immer weniger sichtbar und verblassen mit der Zeit. Sie verschwinden aber nie vollständig. Anstrengendere Tätigkeiten sollten Sie für einige Wochen vermeiden. Nach einigen Tagen können Sie ihre Beschäftigungen wieder aufnehmen.

Neues Aussehen

Der erwünschte Effekt wird nach einigen Wochen sichtbar. Wichtig sind regelmäßige ärztliche Nachuntersuchungen und Kontrollen, um einen komplikationslosen Heilungsverlauf abzusichern. Wir geben uns grosse Mühe um beste Ergebnisse bei jeder Brustvergrößerung zu erreichen.

[Computer Simulation]